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Vollnarkose beim Zahnarzt: Welche Kosten übernimmt die Versicherung?

von , ZVO

Gesetzliche Krankenkasse und private Zahnzusatzversicherung

Vollnarkose beim ZahnarztGrundsätzlich übernimmt die gesetzliche Krankenkasse bei einer medizinisch notwendigen Zahnbehandlung zumindest einen Teil der Kosten. Im Fall der Vollnarkose beim Zahnarzt ist eine medizinische Notwendigkeit bspw. bei Angstpatienten oder Menschen mit Behinderung gegeben. Für diese Patienten übernimmt die GKV die Behandlungskosten der Narkose.

Ist die Allgemeinanästhesie allerdings nicht zwingend notwendig, dann wird sie in der Regel von Ihrer Krankenkasse auch nicht übernommen. In diesen Fällen müssen Sie selbst Kosten tragen. Viele private Zahnzusatzversicherungen haben dieses Bedürfnis erkannt und leisten für die Narkose beim Zahnarzt. Leistungsstark ist besonders der aktuelle Testsieger Bayerische Zahn Prestige.

Die Bayerische
ZAHN Prestige

32,60 Euro/Monat
  • Prophylaxe: 100% bis 200,- € / pro Jahr
  • Zahnbehandlung: 100%
  • Zahnersatz: 100%
  • Füllungen: 100%
  • Kieferorthopadie: ja
  • Finanztest-Urteil: sehr gut (0,5)

Gothaer
MediZ Duo

25,90 Euro/Monat
  • Prophylaxe: 100%
  • Zahnbehandlung: 100%
  • Zahnersatz: 90%
  • Füllungen: 100%
  • Kieferorthopadie: nein
  • Finanztest-Urteil: sehr gut (1,1)

Zahnzusatzversicherung für Narkose Behandlung

Mittlerweile haben einige Zahnzusatzversicherungen die Narkose beim Zahnarzt in Ihrem Leistungskatalog enthalten. Dabei sind zwei wichtige Kriterien in den allgemeinen Tarifbedingungen zu beachten:

  1. Jährliche Höchstgrenze der Kostenübernahme
  2. Umfang der Behandlungsmöglichkeiten

Der erste Punkt ist einfach zu erkennen: in welcher Höhe können Sie Zahnarztrechnungen pro Jahr bei der privaten Krankenversicherung einreichen. Sie finden die jährliche Höchstgrenze in unsere Tarifübersicht und den Tarifbedingungen. Wichtig zu wissen – Sie können nicht genutztes ‚Guthaben‘ nicht ins nächste Jahr übertragen. Ausschlaggebend ist das Behandlungsdatum beim Zahnarzt.

Unter Umfang der Behandlungsmöglichkeiten verstehen sich die Maßnahmen, die der Zahnarzt unter Vollnarkose durchführt. Geht es dabei um einen Zahnersatz oder eine Wurzelbehandlung? Hier gibt es zwischen den Zahnversicherungen einige Unterschiede. Regelmäßig gilt die Kostenübernahme für Narkose beim Zahnarzt für alle Maßnahmen rund um Zahnersatz.

Für wen ist eine Vollnarkose beim Zahnarzt geeignet?

Die Zahnbehandlung einfach mal verschlafen. Mit einer Vollnarkose beim Zahnarzt ist das überhaupt kein Problem. Für viele Angstpatienten kann diese Behandlungsform ein wahre Wohltat sein, denn bei einer Vollnarkose entspannt sich der Körper und das Schmerzempfinden wir ausgeschaltet. Auf diese Weise ist eine unangenehme, für viele häufig auch mit großem Unbehagen verbundene Zahnbehandlung machbar.

Mehr als Fünf Millionen aller Deutschen leiden unter Angst vor dem Zahnarzt. Das Geräusch eines Bohrers sorgt für zitternde Knie. Allein der Gedanken daran führt zu Schweißausbrüchen und Gänsehaut oder beides zusammen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von schlechten Erfahrungen in der Kindheit über eventuell schon durchgestandenen größeren Zahn-OPs und der Angst vor Wiederholung bis hin zum Angstpatienten, bei dem kein Auslöser bekannt ist. All diesen Patienten die unter einer solchen Dentalphobie (psychologische Angststörung) leiden, kann mit einem Dämmerschlaf bei Zahnarzt, Akupunktur, Hypnose oder eben mit einer Vollnarkose über diese beängstigende Situation hinweg geholfen werden.

Aber nicht nur für Angstpatienten, auch in anderen Fällen kann die Vollnarkose beim Zahnarzt hilfreich sein, zum Beispiel bei:

  • einer schweren, langwierigen oder aufwändigen Operation: wie beispielsweise das Setzen von mehreren Zahnimplantaten oder das Ziehen von allen Weisheitszähnen.
  • Menschen mit Bewegungsstörungen: die zum Beispiel aufgrund eines vorliegenden Tourettesyndroms oder auch bei Jugendlichen mit ADHS.
  • Patienten mit einer vorliegenden geistigen Behinderung: die eventuell gar nicht verstehen können, was hier auf dem Zahnarztstuhl mit ihnen gerade passiert.
  • Einer bekannten Allergie: zum Beispiel gegen örtliche Betäubungsmittel.
  • Menschen mit einem starken Würgereflex.

Wie läuft eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose ab?

Sofern keine gesundheitlichen Aspekte gegen die Durchführung einer Zahnbehandlung unter Vollnarkose sprechen (was natürlich vorab geklärt werden muss), steht dem Tiefschlaf auf dem Zahnarztstuhl nichts im Wege.

In der Regel läuft die Vollnarkose beim Zahnarzt folgendermaßen ab:

  1. Aufklärungsgespräch mit dem Anästhesisten (Narkosearzt): In einem ausführlichen Gespräch erläutert Ihnen der Narkosearzt den Ablauf der Behandlung und klärt Sie darüber hinaus über die Narkoserisiken auf. Der Anästhesist ist während der kompletten Operation an Ihrer Seite und überwacht Ihre Vitalfunktionen.
  2. Die Einschlafphase: Vor der Operation wird Ihnen zunächst ein Beruhigungsmittel verabreicht. Sobald dessen Wirkung einsetzt, wird mit der Einleitung der eigentlichen Narkose begonnen und Sie schlafen innerhalb kürzester Zeit ganz entspannt ein.
  3. Die Operation: Während der eigentlichen Operation achtet der Anästhesist sehr genau darauf, dass der Patient im Tiefschlaf bleibt und keinesfalls aufwacht. Je nachdem, wie umfangreich der Eingriff ist, kann auch eine Sauerstoffzufuhr während der OP notwendig sein. Davon bemerkt der Patient während der Narkose nichts. Eventuell kann sich aber nach der Operation ein trockenes oder kratziges Gefühl im Hals bemerkbar machen, bisweilen auch in Verbindung mit leichten Halsschmerzen.
  4. Die Aufwachphase: Nachdem die Zahnbehandlung abgeschlossen ist, beginnt der Narkosearzt damit, die Zufuhr der Narkosemedikamente langsam zu reduzieren. Solange bis der Patient wieder ganz zu sich gekommen ist. Auch in dieser Phase ist der Anästhesist immer an der Seite des Patienten. Zur Sicherheit müssen Sie dann in der Regel noch ein paar Stunden zur Beobachtung in der Zahnarztpraxis oder der Klinik bleiben. Danach dürfen Sie mit einer Begleitperson wieder nachhause gehen.

Vollnarkose beim Zahnarzt: Risiken und Nebenwirkungen

Bei einer Vollnarkose wird der Patient in eine durch Medikamente künstlich erzeugte, vorübergehende Tiefschlafphase versetzt. Ein im Grunde sicheres Verfahren, weil millionenfach erprobt und weltweit durchgeführt. Dennoch birgt jede Narkose gewisse Risiken.

Sollten also gewisse Kriterien bekannt sein, dann kommt eine Vollnarkose für Sie bei der bevorstehenden Zahnbehandlung nicht in Frage:

  • bereits bekannte Allergien,
  • gewisse Vorerkrankungen,
  • Probleme bei früheren Operationen,
  • chronische Erkrankungen oder
  • eine Schwangerschaft

Darüber hinaus erschweren bestimmte Lebensgewohnheiten wir häufiger Alkoholgenuss, Rauchen, die Einnahme von Medikamenten oder Drogenkonsum die Durchführung einer Vollnarkose. In Einzelfällen entscheidet der Narkosearzt und wägt dabei Nutzen und Risiko gründlich miteinander ab.

Daniel Seeger

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